Segelflugkonferenz 2014

IMG_0024

Am Samstag, 22. November 2014 fand im Velodrome Grenchen die von der SG Solothurn organisierte Segelflugkonferenz statt. 250 Segelflieger hatten sich eingefunden, um an den Vormittagsveranstaltungen teilzunehmen. Es zeigte sich, dass der Austragungsort eine ausgezeichnete Wahl war. Den Organisatoren unter OK-Präsident Marcel Egli war es gelungen, zahlreiche Aussteller nach Grenchen zu bringen. In der Halle kam schon fast so etwas wie Luftfahrtmesse-Stimmung auf: Fachkundig begutachtet wurden ASG 32 und FES-Ventus, Elektro-Silent, Antares und HPH. Manch einer machte eine Sitzprobe im Archaeopteryx mit Elektromotor. Ebenso umlagert wurden die Stände all der anderen vielen Aussteller aus dem Zubehör- und Instrumentenbereich.

Prominent war die Politik mit Kantonsratspräsident Peter Brotschi und dem Grenchner Stadtpräsidenten François Scheidegger vertreten, die beide ihrer Begeisterung für unseren Sport Ausdruck verliehen. Auch der Direktor des BAZL wandte sich an die Segelflieger-Landsgemeinde.

Aus der Arbeit des Verbandes berichtete Xaver Mäder, wobei einmal mehr dem Thema Luftraum viel Aufmerksamkeit geschenkt werden musste. Mit den von Edi Inäbnit präsentierten Ehrungen ging dann der Morgen zu Ende.

300 Zuhörer lauschten am Nachmittag gespannt dem Vortrag von René Meier über “Limitierungen im Segelflug”. Morgan Sandercock und Einar Enevoldson zeigten auf, wie im Perlan-Projekt Limiten überwunden werden und Swiss Space System, vertreten von CEO Pascal Jaussi, entführte die Zuhörer schliesslich im SOAR-Shuttle gleich in die Erdumlaufbahn.

Kurz nach vier Uhr am Nachmittag konnte SFVS-Präsident Xaver Mäder auf eine gelungene, perfekt organisierte SFK 2014 zurückblicken.

Der ausführliche Bericht erscheint im ersten SF Bulletin 2015.

Innovative Segelflugbekleidung

MILVUS_Segelflug_Bekleidung_HeaderMILVUS_Segefllug_Hosen_TitelbildBekleidung, welche den speziellen Anforderungen von Segelflugpiloten entspricht, suchte man bisher vergeblich. Jetzt haben sich begeisterte Segelflugpiloten und erfahrene Schweizer Textildesigner zusammengeschlossen um das Bekleidungslabel „MILVUS“ zu lancieren.

Durch die enge Zusammenarbeit von namhaften Piloten und Textildesignern mit grosser Erfahrung in der Entwicklung moderner Sportbekleidung entstehen praxiserprobte und hochwertige Bekleidungsstücke speziell für den Segelflugsport.

Bei den beiden ersten Produkten handelt es sich um atmungsaktive Segelflughosen mit der Bezeichnung „ALFA“ und deren Weiterentwicklung „BRAVO“. Die Pilotenhosen wurden eigens für die Bedürfnisse von Segelflugpiloten entwickelt. Das Bekleidungssortiment wird über die kommenden Jahre Schritt für Schritt erweitert.

Segelflugliebhaber haben am 22. November 2014 an der Schweizer Segelflugkonferenz in Grenchen zum aller ersten Mal die Gelegenheit die neuen Pilotenhosen von MILVUS am Messestand zu testen und anzuprobieren.Ausserdem erhalten alle Besucher der Segelflugkonferenz ein kleines Geschenk von MILVUS.

Die Produkte sind über den Webshop von MILVUS erhältlich. Der Versand ist kostenlos. Zudem profitieren Segelflugvereine bei einer Sammelbestellung von einem abgestuften Vereinsrabatt bereits ab einer Bestellmenge von 3 Pilotenhosen.

Mehr Details zu MILVUS und deren Produkten unter www.milvus.aero

Vielen Dank an den SFVS für die Genehmigung des Beitrages. Bis bald in Grenchen!

Das gesamte MILVUS Team

Kunstflugplauschwettbewerb

Der Flaifischverein organisiert zusammen mit der SG Bad Ragaz einen Plauschwettkampf für B4 Piloten. Es wird je ein Programm in der Kategorie Espoir und Advanced ausgeschrieben. In der Schlusswertung werden beide Klassen zusammen gewertet, gemäss den erreichten Prozentwerten der jeweiligen Programme. Es soll ein lockerer Plauschwettkampf sein, wir werden ohne Box und Reglement fliegen.

PDF Downloads

Kunstflugwettbewerb Bad Ragaz

Kunstflugwettbewerb Bad Ragaz

Stay Safe von BAZL (Erinnerung des Schleppflugzeugvergleiches)

Aus der Facebookseite des BAZL

Ob die Konstrukteure beim Entwerfen der Ecolight-Flugzeuge wohl geplant hatten, dass diese dereinst viel schwerere Segelflugzeuge schleppen würden?

Jedenfalls, als die Ecolights 2005 in der Schweiz zugelassen wurden, herrschte unter nicht wenigen Segelfliegern meist eine grosse Skepsis, die leichten Motorflugzeuge im Segelflugbetrieb einzusetzen, obwohl aus anderen Ländern durchaus positive Signale über deren Einsatz im Schleppbetrieb zu hören waren. Wie sollte es möglich sein, dass ein Ecolight von rund 300 kg Gewicht mit nur 115 PS einen Doppelsitzer von ca. 700 kg problemlos in die Luft bringen konnte? Da vertraute man viel eher auf das häufig eingesetzte Schleppflugzeug Robin DR 400 mit 235 PS und einem Gewicht von 800 kg. Der Bericht zeigt anschaulich auf, was die Unterschiede und Besonderheiten zwischen einem Ecolight MCR01 ULC und einer Robin DR400 im Schleppbetrieb sind.

PDF Downloads

Vergleich MCR01 ULC und Robin DR400 im Schleppbetrieb

Vergleich MCR01 ULC und Robin DR400 im Schleppbetrieb

Klippeneck Wettbewerb 2014

Klippeneck-Wettbewerb 2. bis 9. August 2014

Erfolgreiche Schweizer Piloten

Mit drei Wertungen in der 15m- und Offenen Klasse, respektive vier in der 18m- und Doppelsitzerklasse wurde am Samstag, 9.August, der Klippeneck-Wettbewerb abgeschlossen. Unsere Schweizer Segelflieger zeigten einmal mehr eine bravuröse Leistung. In der Offenen Klasse siegte Markus Gäumann (SG Solothurn); das Duo Guido und Susi Halter (SG Säntis) belegte Platz drei. In der 18m-Klasse gewann Marcel Dünner (SG Cumulus) vor Michael Reiner (SG Schaffhausen).

Herzlichen Glückwunsch! Ein ausführlicher Bericht von Barbara Meyer folgt in der Oktoberausgabe des Segelflug-Bulletins. Lucretia Hitz

RF ATO

Wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in einem Schreiben mitteilt, soll der Termin für die Neu-Zertifizierungen von «Registered Facilities» (RF) in «EASA Approved Training Organisations» (ATO) auf 2018 verschoben werden. Damit wird auch die Frist zur Umwandlung der nationalen Segelfluglizenzen auf 2018 verlängert. Weiterlesen …….

Die Originale befinden sich unter Regulation > EASA

PDF Downloads

Beilage Information EASA Komitee vom 09.07.2014 | Information EASA Neuzulassungen von RF’s Segelflugschulen und Ballonflugschulen

Beilage Information EASA Komitee vom 09.07.2014

Information EASA Neuzulassungen von RF’s Segelflugschulen und Ballonflugschulen

Bert Schmelzer Weltmeister in Standardklasse

Bert Schmelzer Weltmeister

Aktiv-Mitglied des SFVS und der SG Knonaueramt wird Weltmeister in der Standardklasse

Gestern Sonntag, 6. Juli 2014, gingen in Räyskälä (Finnland) die Segelflug-Weltmeisterschaften der Club-, Standard- und Doppelsitzerklasse mit der Siegerehrung zu Ende. Leider waren keine Schweizer Piloten mit dabei. Sehr erfreulich ist aber, dass der Belgier Bert Schmelzer Weltmeister in der Standardklasse wurde. Bert Schmelzer lebt seit mehreren Jahren in der Schweiz und ist seit 2011 aktives Mitglied der Segelfluggruppe Knonaueramt. Der 31-jährige ist Architekt ETH und wohnt in Zürich. Bert ist vielen Schweizer Segelfliegern bekannt, hielt er doch an der letztjährigen Segelflugkonferenz in Olten einen sehr interessanten Vortrag über „Segelfliegen in Marokko“.

Bert Schmelzer war nach dem 2. Wertungstag im Gesamttotal bereits auf dem 1. Rang, unmittelbar vor Sebastian Kawa (amtierender Weltmeister der 15m-Klasse aus Polen). Am 3. Wertungstag fiel Bert auf den 11. Gesamtrang zurück. Auf eindrückliche Weise kämpfte er sich hoch und war am 5. Wertungstag bereits wieder auf Rang 2, direkt hinter Kawa. Am 6. und zweitletzten Tag konnte er Kawa mit 8 Punkten Vorsprung überholen. Der letzte (7. Wertungstag) brachte ihm sogar noch einen Vorsprung von 23 Punkten auf Kawa ein, so dass Bert auf Discus 2a schlussendlich mit 31 Punkten Vorsprung auf Kawa Weltmeister wurde. Sein Bruder Tijl flog ebenfalls in der Standardklasse auf den bemerkenswerten 8. Gesamtrang.

Bert gewann dieses Jahr ebenfalls den Hahnweide Wettbewerb auf einem Clubflugzeug der SG Knonaueramt, einer ASG 29, diesmal in der 18m Klasse vor Ex-Weltmeister Werner Meuser und Ex-Europameister Reinhard Schramme.

Bert, ganz herzliche Gratulation.

Kehrsatz, 7. 7. 2014
Edi Inäbnit, Leiter Büro Sport des SFVS