Kunstflugplauschwettbewerb

Der Flaifischverein organisiert zusammen mit der SG Bad Ragaz einen Plauschwettkampf für B4 Piloten. Es wird je ein Programm in der Kategorie Espoir und Advanced ausgeschrieben. In der Schlusswertung werden beide Klassen zusammen gewertet, gemäss den erreichten Prozentwerten der jeweiligen Programme. Es soll ein lockerer Plauschwettkampf sein, wir werden ohne Box und Reglement fliegen.

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Kunstflugwettbewerb Bad Ragaz

Kunstflugwettbewerb Bad Ragaz

Restricted Areas während der AIR14 in Payerne ab heute (27.08.14)

Aus der News des AeCS

Anlässlich der Air14 in Payerne wird der Luftraum um die Region des Militärflugplatzes vom 27. August 2014 bis und mit am 9. September 2014 in eine Restricted Area (RA) umgewandelt und mit einem Flugverbot belegt. Dies betrifft eine «CTR WIDE» sowie angrenzende Räume «N» (Nord), «W» (West) und «E» (East). Die Veröffentlichung der Tempo Restricted Areas und deren Aktivierung erfolgt per NOTAM und wird mittels dem Daily Airspace Bulletin Switzerland (DABS) visualisiert. Allen Piloten wird deshalb empfohlen, Flüge im Raum Payerne während der Air14 im Rahmen der Flugplanung sorgfältig vorzubereiten und Notam und DABS intensiv zu konsultieren.

In einer Eingabe hatte der Aero-Club der Schweiz beantragt, die Restricted Areas flexibel zu bewirtschaften. Diesem Begehren hat das BAZL stattgegeben und die Flugsicherung Payerne angewiesen, die Räume aktiv zu bewirtschaften: Finden tageweise keine Trainings oder Vorführungen statt, sind an diesen Tagen die Tempo RAs zu deaktivieren.

DABS

AIC SUPP 003/14

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Restricted Areas AIR14 Payerne

Restricted Areas AIR14 Payerne

Stay Safe von BAZL (Erinnerung des Schleppflugzeugenvergleiches)

Aus der Facebookseite des BAZL

Ob die Konstrukteure beim Entwerfen der Ecolight-Flugzeuge wohl geplant hatten, dass diese dereinst viel schwerere Segelflugzeuge schleppen würden?

Jedenfalls, als die Ecolights 2005 in der Schweiz zugelassen wurden, herrschte unter nicht wenigen Segelfliegern meist eine grosse Skepsis, die leichten Motorflugzeuge im Segelflugbetrieb einzusetzen, obwohl aus anderen Ländern durchaus positive Signale über deren Einsatz im Schleppbetrieb zu hören waren. Wie sollte es möglich sein, dass ein Ecolight von rund 300 kg Gewicht mit nur 115 PS einen Doppelsitzer von ca. 700 kg problemlos in die Luft bringen konnte? Da vertraute man viel eher auf das häufig eingesetzte Schleppflugzeug Robin DR 400 mit 235 PS und einem Gewicht von 800 kg. Der Bericht zeigt anschaulich auf, was die Unterschiede und Besonderheiten zwischen einem Ecolight MCR01 ULC und einer Robin DR400 im Schleppbetrieb sind.

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Vergleich MCR01 ULC und Robin DR400 im Schleppbetrieb

Vergleich MCR01 ULC und Robin DR400 im Schleppbetrieb

Klippeneck Wettbewerb 2014

Klippeneck-Wettbewerb 2. bis 9. August 2014

Erfolgreiche Schweizer Piloten

Mit drei Wertungen in der 15m- und Offenen Klasse, respektive vier in der 18m- und Doppelsitzerklasse wurde am Samstag, 9.August, der Klippeneck-Wettbewerb abgeschlossen. Unsere Schweizer Segelflieger zeigten einmal mehr eine bravuröse Leistung. In der Offenen Klasse siegte Markus Gäumann (SG Solothurn); das Duo Guido und Susi Halter (SG Säntis) belegte Platz drei. In der 18m-Klasse gewann Marcel Dünner (SG Cumulus) vor Michael Reiner (SG Schaffhausen).

Herzlichen Glückwunsch! Ein ausführlicher Bericht von Barbara Meyer folgt in der Oktoberausgabe des Segelflug-Bulletins. Lucretia Hitz

ERINNERUNG: Anmeldungsfrist für die Segelfluglehrer-Ausbildung 2015 ist der 22.08.2014

Anbei die Ausschreibung, die Bedingungen und das Anmeldeformular für die Seglelfuglehrer-Ausbildung 2015

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Kaderkurse Segelflug 2015 Info | Kaderkurse Segelflug 2015 | Anmeldung Kaderkurs Segelflug 2015

Kaderkurse Segelflug 2015 Info

Kaderkurse Segelflug 2015

Anmeldung Kaderkurs Segelflug 2015

Auf unserer Seite Ausbildung > Fluglehrerausbildung findest Du noch mehr Informationen.

RF ATO

Wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in einem Schreiben mitteilt, soll der Termin für die Neu-Zertifizierungen von «Registered Facilities» (RF) in «EASA Approved Training Organisations» (ATO) auf 2018 verschoben werden. Damit wird auch die Frist zur Umwandlung der nationalen Segelfluglizenzen auf 2018 verlängert. Weiterlesen …….

Die Originale befinden sich unter Regulation > EASA

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Beilage Information EASA Komitee vom 09.07.2014 | Information EASA Neuzulassungen von RF’s Segelflugschulen und Ballonflugschulen

Beilage Information EASA Komitee vom 09.07.2014

Information EASA Neuzulassungen von RF’s Segelflugschulen und Ballonflugschulen

WM Leszno 27.07. bis 09.08.2014

Samstag, 09.08.2014

Das war ein rabenschwarzer Tag gestern für uns. Gute Nachricht: Heute kann es nur noch aufwärts gehen. Nach zweieinhalbstündigem Warten auf dem Grid und zwei Taskänderungen sind die Flieger nun alle in der Luft. RD und RR sind kurz nach er Öffnung der Startlinie losgeflogen. Auf den Bericht von 69 warten wir noch. In der Zwischenzeit machen wir uns hier auf dem Boden schon mal daran, zu verräumen, was möglich ist und die Zelte abzubauen – allerdings erst nach dem obligaten Cappuccino. Dernier jour, dernière épreuve, après 2 heures d’attente sur le grid, nos pilotes sont enfin partis. Pour 250km pour les 18 mètres et 260 km pour les ouvertes, cap à l’Est. Au sol, 20 minutes après l’ouverture de la ligne de départ, on commence à s’activer pour le démontage du matériel de camping accumulé pendant ces 3 semaines….. encouragés à se dépécher par un fort vent et un ciel se couvrant assez rapidement….

18:30 Uhr. Für uns ist diese WM schon fast Vergangenheit. Alle drei sind vor einer Stunde gut gelandet. Heute Abend findet noch die Farewell-Party statt, draussen – ob das gut geht? Gerade haben sie eine Gewitterwarnung durchgegeben. So wie wir die Gewitter bis jetzt kennen gelernt haben in Polen, kann das recht heftig daherkommen und lange dauern. Wir werden sehen. Die Siegerehrung ist dann morgen in der Stadt, um 11:00 Uhr statt um 10:00 Uhr auf dem Flugplatz. Schon sehr viele haben bereits erklärt, dass sie unter diesen Umständen nicht beiwohnen, sondern sich auf den langen Heimweg machen werden. Das dürfte eine mickrige Sache werden. Da mein Flug eh erst am Nachmittag geht, werde ich die Schweiz so würdig als möglich vertreten. Dies war wohl mein letzter Bericht. Ich danke Mélanie für ihre Unterstützung im Berichten. Den Piloten und der Crew danke ich für die gute Zeit hier in Polen, wir hatten wirklich eine lockere, friedliche Stimmung. Und euch danke ich für eure Treue. Herzlich Hildi

Freitag, 08.08.2014

Heute müssen die Piloten erst um 12.00 bereit sein. Dichte Bewölkung und einige Regenschauer am Morgen haben dafür gesorgt, dass es heute nicht so schnell “auftat”. Die Tasks sind zwar verteilt, Racing Tasks über 350km bei den 18m und 399km bei den Offenen. Sie haben uns aber schon in Aussicht gestellt, dass es auf dem Grid neue Tasks geben könnte, falls sich das Wetter nicht so schnell entwickelt, wie gewünscht. So, wie es aber jetzt aussieht, glaube ich, dass sie um 12:15 Uhr schleppen können und dass die Task gilt. 13:50 Uhr. Es hat tatsächlich keine zweite Task mehr gegeben. Die Piloten sind in der Luft. RD ist gleich bei Startlinienöffnung losgeflogen. Von RR und 69 habe ich noch keine Informationen. 17:50 Uhr. Mittlerweile sind 69, RR und RD gelandet. Sie benötigten gerade etwa 4 Stunden für die gestellte Aufgabe. Mal sehen, was ihre Zeit im Vergleich zu den anderen Wert ist :-)

Jeudi 07.08.2014

Bonjour tout le monde,

Aujourd’hui un peu de français pour nos amis romands!

C’est avec un beau ciel bleu, du soleil et déjà quelques cumulus que nous avon commencé cette huitième journée de concours. Epreuve du jour pour les 18 mètres: 324.6 km à l’est, avec 4 points de virages, pour les ouvertes: 329.4, presque même parcours. Premiers décolages 11:30, ouverture de la ligne 12:55. La météo s’annonce clémente pour un bel après-midi pour nos pilotes. Et pour nous, au sol, qui profitons d’un bel après-midi à l’ombre, avant d’aller prendre l’habituel café au restaurant de l’aérodrome… excellent café turque et cappuccino… ;-))

Wir sind zurück vom Cappuccino und die Piloten sind zurück von ihrem Flug. Wie bereits vor dem Flug von einigen zu hören war, gestaltete sich die Task wirklich als zu kurz. Mit Schnitten von fast 138km/h war das Hauptfeld bereits um 15:45 Uhr zurück. Dafür lassen sie sich Zeit mit dem Hochladen der Flüge. Unsere Piloten in der offenen Klasse sind im Moment auf dem 10. und 13. Rang. Wir hoffen natürlich, dass das so bleiben wird. Fredy kämpft weiterhin erfolglos gegen das Pech an, das ihn verfolgt. Heute müssen wir lange im Apéro ausharren, bis es Zeit fürs Abendessen ist.

Mittwoch, 06.08.2014

Endlich wieder einmal fliegen! Nachdem wir Daniels 1. Rang vom 03.08. am Briefing gewürdigt hatten, ging das grosse Task-Drama los. Den Piloten wurde eine Task mit vielen Fehlinformationen verteilt. Entsprechend ungehalten reagierten die Piloten am Briefing. Es wurde uns eine neue Task auf dem Grid versprochen. Die kam dann auch, aber mit einem Vermerk darauf, dass eine Stunde nach dem letzten Schlepp pro Klasse kein “abgesoffener” Flieger mehr hochgeschleppt werden darf. Man wollte so verhindern, dass die Piloten zu lange warten, bis sie abfliegen. Dagegen wurde wehement Protest eingelegt. Also hat man auch diese Regel wieder aufgehoben. Das gab grossen Wirbel und Ärger unter den eh schon gestressten Teamcaptains. Mittlerweile sind aber alle in der Luft und unterwegs. Anfangs sah alles noch so aus, als könnten die 313km (18m) bzw. 334km (offene) mit rasch zurückgelegt werden. Im Osten von Leszno breitete sich allerdings ein Cirrenschirm aus, welchen sämtliche Klassen überwinden mussten. Das gestaltete sich als rechte Knacknuss. Etliche Aussenlandungen mussten verzeichnet werden. Unsere drei Piloten kamen allerdings alle mit erfüllter Aufgabe zurück, auch wenn der Schnitt nicht den Vorstellungen entspricht. In der Hotellobby ist eine Ausstellung sämtlicher Wettbewerbe von Leszno seit den Anfängen des Segelflugs. Unter anderem ist auch eine Fotografie dabei, die Andi Allenspach auf dem Siegertreppchen zeigt (siehe Bild weiter unten). Er gewann an den wgc von 2003 die Silbermedaille.

Dienstag, 05.08.2014

Den gestrigen Tag haben die meisten dazu benutzt, um mal etwas Anderes zu sehen, als nur den Flugplatz von Leszno: Die Stadt Leszno selber, die doch einige versteckte Juwelen zu bieten hat, das nicht allzu ferne Poznan oder das kleine, geschichtsträchtige Städtchen Wschowa. Seit bald einer Woche tagt ebenfalls die OSTIV in Leszno, wo wir immer als Gasthörer eingeladen sind. Gestern Abend referierte René Heise über ihr Projekt im Himalaya, das Ende Januar zu Ende ging. Der Vortrag war interessant, aber sehr anspruchsvoll, zumal er in Englisch gesprochen wurde und die Akustik alles Andere als ideal war. Heuete wurde schon vor 08:00 Uhr neutralisiert, keine Briefings, nichts. Es regnet auch immer noch. Die Wettervorhersage ist auf der Homepage der wgc zu lesen. Dann also bis morgen.

Montag, 04.08.2014

Riesige Freude herrscht in unserem Lager. Daniel hat gestern den Tagessieg mit 1000 Punkten geholt. Da es so viele Aussenlandungen wurde noch gestern Nacht ein Ruhetag für heute angesetzt. Wir werden ihn zu nutzen wissen. Wir armen Teamcaptains müssen natürlich trotzdem zum täglichen Briefing um 09:45 Uhr ansaugen. aber dann, …. Bis morgen also :-)

Sonntag, 03.08.2014

Neuer Tag, neue Chance. Endlich mal eine Racing Task: 18m fliegt ein Dreieck über 332km, die offene Klasse eins über 367km . Die Stimmung ist gut, voller Tatendrang. Die ersten Cumuli zeigen sich, der Start ist auf 11:30 angesagt. Wir sind aber noch nicht sicher, ob das realistisch ist. Voraussichtlich wird er nochmals verschoben – Viertelstunde um Viertelstunde. Um 12:00 Uhr ist es losgegangen, um 13:36 ist die Startlinie geöffnet worden. Unsere Piloten sind unterwegs. Es sieht rundum gut aus. Wir rechnen mit hohen Schnitten.

17:30. Ein weiterer Krimi neigt sich dem Ende zu. Die Flieger waren gut unterwegs, als es um ca. 15.30 Uhr in grossräumigem Umkreis zu gewittern begann. Etliche Piloten drehten um und kamen noch rechtzeitig zurück, so auch RR. Er hat in der Nähe der ersten Wende den Motor geschmissen und ist auf den Platz geflogen. Andere mussten aussenlanden. 69 hat bis vor kurzem ausgehalten und ist jetzt ca. 80km (Luftlinie) entfernt gelandet. RD ist noch 40 km vom Platz entfernt, hat allerdings ebenfalls den Motor geschmissen.

Samstag, 02.08.2014

Gestern hatten wir einen gemütlichen Grillabend im Camping. Sogar ein selbst hergestelltes Feuerwerk durften wir geniessen.

Heute ging es recht turbulent zu und her. Die Tasks wurden erst um 11.30 Uhr gereicht, natürlich eine AAT. Dabei waren die Punkte so gesetzt, dass sich die Klassen gegenseitig in den Weg kamen und einander sogar entgegen fliegen müssen – und das auf sehr engem Raum. Man hat dann ein TCB auf 12.00 Uhr einberufen und neue Tasks versprochen. Die waren allerdings noch nicht bereit, so wurden sie auf dem Grid verteilt, 30 Minuten vor dem Start. Zum Glück wurde dann dieser noch um eine halbe Stunde verschoben. Wir konnten aber trotzdem kein internes Briefing mehr durchführen. Die Aufgaben dauern 1:30 und sind zwischen 173 – 266km (18m), bzw. 201 – 313km (offene) lang. Die Flieger sind nun zwar alle in der Luft, kreisen miteinander im gleichen Schlauch und kämpfen um jeden halben Meter Steigen. Es ist sehr schwierig heute und erst noch “grand bleu”. Das war wohl nicht wirklich ein Schweizer Tag heute. Am besten ist es RR gegangen, welche die Aufgabe in 2:13 mit einem Schnitt von 95km/h absolvieren konnten. 69 und RD haben mindestens einmal parkiert und viel Zeit verloren. RD ist erst vor kurzem gelandet mit einer Zeit von 2:55. Wer die Rangliste studiert sieht aber auf den ersten Blick, dass die Aufgabe in 1:30 nicht zu machen war. Naja, wir stürzen uns jetzt ins Getümmel. Die Polen laden zum polnischen Abend ein. Proost.


Seit letztem Dienstag ist unser Team in Leszno komplett. Maxime Petitpierre und Alexander Osen (RR) sind bereits seit letzter Woche hier und haben einige schöne Flüge machen können. Fredy Zulliger (69) ist am Sonntag angereist und war ebenfalls schon zweimal in der Luft. Daniel Rossier (RD) ist am Montag in der Nacht angekommen. Er ist gestern geflogen. Die technische Inspektion haben alle drei erfolgreich überstanden. Heute ist das Wetter ganz einfach zu beschreiben: Regen, Regen, Regen. Für morgen besteht eine geringe Hoffnung, dass es am Nachmittag einen kurzen Hüpfer geben könnte – mit viiieeel Glück.

Die Stimmung bei uns ist trotzdem gut.

Freitag, 25.07.2014

Wie gestern geahnt, liegt auch heute nichts drin mit Fliegen. Das Wetter präsentiert sich grau in grau mit vielen Regentgropfen. Am Nachmittag könnte es einige Aufhellungen geben, aber die Luft ist zu feucht, als dass etwas möglich wäre. Am Nachmittag findet das erste offizielle Teamcaptains Briefing statt, wie immer eine Marathonsitzung.

Die Piloten nützen die Zeit für letzte Vorbereitungen, Networking oder sie schlafen vor.

Samstag, 26.07.2014

Heute Abend um 18.00 Uhr findet die Eröffnungsfeier auf dem Marktplatz in Leszno statt. Für das Schweizer Team wird Maxime die Flagge tragen.

Darum wird auch nur eine kurze Aufgabe ausgeschrieben: Eine AAT von 2 Stunden. Die offene Klasse fliegt in dieser Zeit zwischen 257 km und 403 km weit, die 18m Klasse zwischen 200 km und 403 km. Mittlerweile haben wir 14.00 Uhr. Alle drei Piloten sind in der Luft. Daniel und Maxime/Alexander fliegen die Aufgabe ab. Fredy hat heute Vormittag noch seine Mückenputzer montiert und testet sie. Er wird die Aufgabe nicht fliegen. Das Wetter ist nach zwei Tagen Regen wieder richtig schön. Zwar haben die Meteorologen Stabilität vorausgesagt, aber es sieht alles andere als stabil aus. Naja, wir werden sehen, was die Piloten berichten. Daniel ist um ca. 14.45 Uhr gelandet. Er scheint zufrieden zu sein mit seinem Flug. Maxime/Alexander sind soeben gelandet, es ist 15.35 Uhr. So, nun sind alle drei auf dem Boden, und wir können uns getrost und in aller Ruhe auf den Eröffnungsabend vorbereiten.

Sonntag, 27.07.2014

So, nun gilt’s Ernst. RD und RR sind in diesem Moment über die Startlinie. Ihre Aufgabe: Eine AAT mit 5 Punkten zwischen 281 km und 368 km. Dazu haben sie 2:45 h Zeit. Wir erwarten sie also zwischen 16.15 und 16.30 Uhr zurück. 69 hat ebenfalls eine AAT zwischen 223 km und 401 km. Er hat dafür 2:30 h Zeit. Auf seinen Abflug warten wir noch. Mittlerweile ist auch 69 über die Startlinie und wird etwa zur selben Zeit zurück sein, wie unsere Offenen. Das Wetter war am Morgen blau mit einigen Zirren. Um ca. 11.45 Uhr begann es zu kumulieren, was die Wettbewerbsleitung dazu bewog, den Start auf 12.00 festzulegen. Das ganze Startprocedere dauerte eineinhalb Stunden. Da ist mit Sicherheit noch Verbesserungspotenzial vorhanden. Am Nachmittag gingen heftige lokale Schauer nieder, welche unsere Piloten aber nicht beeinträchtigt haben. Mittlerweile scheint die Sonne wieder über dem Platz. Unsere drei Piloten sind zurück, mit erfüllter Aufgabe und mehr oder weniger zufrieden. Wir können also getrost zum Bier ….

Montag, 28.07.2014

Zweiter Wettbewerbstag und wieder eine AAT. Die offene Klasse fliegt innert 3:15h zwischen 415 und 509km weit. 18m hat innert 3:00h zwischen 308 und 492km weit zu fliegen. Erster Schlepp ist für 11:45 Uhr vorgesehen. Erfahrungsgemäss wird diese Zeit aber noch nach hinten verschoben. Die Stimmung im Lager ist locker und erwartungsvoll. Das Wetter sollte laut Aussage der Meteorologen dem gestrigen ähneln. Nun wird es Zeit für mich, auf das Grid zu gehen. Jetzt, um 14.00 Uhr sind unsere drei bereits wieder auf Strecke. Wie erwartet wurde die Schleppzeit auf 12.15 Uhr verschoben. Es brauchte seine Zeit, bis sich die ersten Wölkchen zeigten, und jetzt hat es schon wieder zugeschoben. Es wundert mich nicht, wenn es über dem Platz wieder zu regnen beginnt.

17:30 Uhr: 69 ist gelandet, RR im Anflug. Wir warten nur noch auf RD, der aber sicher auch bald landen wird.

20:45 Uhr: So, und nun noch der Rest der Geschichte. Kaum war RR gelandet und hatte seinen Flieger verzurrt, begann es wolkenbruchartig zu regnen. Ein starkes Gewitter entlud sich über dem Platz. Daniel hatte nicht so eine gute Linie erwischt und war zu diesem Zeitpunkt noch 40 km entfernt, aber im Endanflug. Auf dem Platz landen war zu jener Zeit unmöglich. Mit viel Geschick konnte er den Zielkreis erreichen, der einen Radius von 3km hat. Anschliessend musster er lange Zeit um den Platz herumgondeln, bis der Regen soweit nachliess, dass eine sichere Landung möglich war. Kaum hatte er verzurrt, entlud sich das zweite Gewitter, das sich bis 19.30 nicht beruhigen wollte. Wir sind glücklich, dass alle ihre Aufgabe erfüllen konnten und sicher gelandet sind.

Dienstag, 29.07.2014

Die Gewitter gestern haben haben doch für eine Abkühlung gesorgt. Es ist noch nicht unerträglich heiss. Heute gibts, wen wundert’s, eine AAT. Die Zeit ist für beide Klassen 2:00h. Die 18m müssen zwischen 208 und 321km fliegen, die Offenen zwischen 202 und 370km. Der Schlepp beginnt um 12.00 Uhr. Erfahrungsgemäss dauert es ab dann ca. 2 Stunden, bis die Startlinie sich öffnet. Auf 16.00 Uhr sind wieder Regen und Gewitter angesagt. Es wird einmal mehr sehr eng werden. Unmittelbar nach der Startlinienöffnung abfliegen ist angesagt. Hoffen wir das Beste für heute!

16.30 Uhr. Unsere Piloten sind gelandet. Das Wetter hat sich heute nicht an die Vorhersage gehalten. Die Luftmassen sind trockener geworden. Im Moment sieht es sehr gut aus. Pech für alle die, welche sofort nach Öffnung der Startlinie abgeflogen sind, zu denen auch unsere Piloten gehören. Sie mussten sich anfänglich durch sehr schwache Schläuche oben halten, was viel Zeit gekostet hat und somit den Schnitt schrumpfen liess. Die Rangliste heute Abend wird es wohl an den Tag bringen.

Mittwoch, 30.07.2014

Neuer Tag, neue Chance – und schon wieder eine AAT! Heute werden sehr früh Gewitter erwartet, aus diesem Grund hat man den Finishring auf 10km erweitert. Man will damit erreichen, dass die Piloten trotz der Gewitter die Aufgabe beenden können und dann einen Weg auf den Platz finden können. Die Meinungen darüber, ob das sicherer sei, sind mehr als geteilt. Befürchtungen, dass die Piloten dann mehr auf ihre Instrumente fokussiert sind, statt nach draussen schauen, stehen im Raum. Die AAT ist auf 2 Stunden fixiert und ist zwischen 190 -337km (18m), bzw. 200 – 386km (offen) lang. Es ist nun 15.00 Uhr. In etwa 20 Minuten erwarten wir unsere Piloten zurück. Bis jetzt hat sich das Wetter gehalten. Wir hoffen sehr, dass alle Piloten noch landen können, bevor es zu Regnen beginnt. Juhui, alle sind zurück und haben die Aufgabe erfüllt. Wir haben heute damit gerechnet, dass es Aussenlandungen geben könnte. Die Aufgaben sind wirklich den Möglichkeiten entsprechend ausgeschrieben. Mit dem Aufräumen haben wir richtig Gas gegeben, weil es jederzeit Regen geben könnte. Wir sind gespannt auf die Resultate heute!

Maks, unsere polnische Unterstützung und Sylvain vertreiben sich die Zeit mit Zweikämpfen.

Donnerstag, 31.07.2014

So zeigt sich das Wetter heute. In diese Milchsuppe (siehe Bild) starteten die Piloten der offenen Klasse vor 10 Minuten. Die Startlinie ist noch nicht eröffnet. Für die 18m und 15m wurde der Tag neutralisiert. Zum ersten Mal gibt es heute eine Racing Task in den Westen über 242km. Soeben wurde der Start abgesagt. Das bedeutet, wir haben wunderbar Zeit, um für den internationalen Abend vorzubereiten. Wir bieten Käse (Gruyère) und Schoggi an. Jedes Land bietet Spezialitäten aus seinem Land an. Auf dem Latrinenweg habe ich erfahren, dass ziemlich viel Flüssiges vorhanden sein wird. Die Prognosen für morgen sind ähnlich wie das Wetter heute. Das wird wohl den einen oder anderen dazu veranlassen, etwas tiefer ins Glas zu schauen ….

Freitag, 01.08.2014

Um 8.00 Uhr wurde uns mitgeteilt, wie wir aufstellen sollten. Die Piloten bauten also zusammen, füllten Wasser, hängten ihre Flugzeuge an und begaben sich aufs Grid. Danach: Frühstück. Um 09.03 Uhr kam die zweite Message: Task and briefing cancelled. Das ganze Procedere also nochmals, einfach in umgekehrter Reihenfolge: Flieger vom Grid nehmen, entwässern, … Egal, nun haben wir genügend Zeit, um unsere 1.Augustfeier zu organisieren. :-) Der “International evening” gestern war sehr stimmungsvoll und gemütlich. Neue Bekanntschaften wurden geschlossen, alte aufgefrischt, gegessen, getrunken – wirklich schön. Unser Käse und die Schokolade waren schon bald verzehrt und bekamen grösstes Lob. Wir mussten also unseren Stand nicht allzu lange hüten und konnten uns schon bald ins Getümmel begeben. Morgen ist der polnische Abend angesagt. Wir sind gespannt darauf. Aber zuerst wird geflogen. Laut Wettervorhersage sollte dies morgen möglich sein.

Samstag, 02.08. Es geht oben weiter.

Bert Schmelzer Weltmeister in Standardklasse

Bert Schmelzer Weltmeister

Aktiv-Mitglied des SFVS und der SG Knonaueramt wird Weltmeister in der Standardklasse

Gestern Sonntag, 6. Juli 2014, gingen in Räyskälä (Finnland) die Segelflug-Weltmeisterschaften der Club-, Standard- und Doppelsitzerklasse mit der Siegerehrung zu Ende. Leider waren keine Schweizer Piloten mit dabei. Sehr erfreulich ist aber, dass der Belgier Bert Schmelzer Weltmeister in der Standardklasse wurde. Bert Schmelzer lebt seit mehreren Jahren in der Schweiz und ist seit 2011 aktives Mitglied der Segelfluggruppe Knonaueramt. Der 31-jährige ist Architekt ETH und wohnt in Zürich. Bert ist vielen Schweizer Segelfliegern bekannt, hielt er doch an der letztjährigen Segelflugkonferenz in Olten einen sehr interessanten Vortrag über „Segelfliegen in Marokko“.

Bert Schmelzer war nach dem 2. Wertungstag im Gesamttotal bereits auf dem 1. Rang, unmittelbar vor Sebastian Kawa (amtierender Weltmeister der 15m-Klasse aus Polen). Am 3. Wertungstag fiel Bert auf den 11. Gesamtrang zurück. Auf eindrückliche Weise kämpfte er sich hoch und war am 5. Wertungstag bereits wieder auf Rang 2, direkt hinter Kawa. Am 6. und zweitletzten Tag konnte er Kawa mit 8 Punkten Vorsprung überholen. Der letzte (7. Wertungstag) brachte ihm sogar noch einen Vorsprung von 23 Punkten auf Kawa ein, so dass Bert auf Discus 2a schlussendlich mit 31 Punkten Vorsprung auf Kawa Weltmeister wurde. Sein Bruder Tijl flog ebenfalls in der Standardklasse auf den bemerkenswerten 8. Gesamtrang.

Bert gewann dieses Jahr ebenfalls den Hahnweide Wettbewerb auf einem Clubflugzeug der SG Knonaueramt, einer ASG 29, diesmal in der 18m Klasse vor Ex-Weltmeister Werner Meuser und Ex-Europameister Reinhard Schramme.

Bert, ganz herzliche Gratulation.

Kehrsatz, 7. 7. 2014
Edi Inäbnit, Leiter Büro Sport des SFVS

Segelflug-Chronik, Ergänzungen

Die Segelflug-Chronik 2013, erste Fortsetzung zum Buch “Segelflug-Chronik – Die Geschichte des Schweizer Segelflugs”, ist erschienen und kann (hier) runtergeladen werden. Kommentare und Ergänzungen sind willkommen.

Das Buch, das im Herbst 2013 herauskam, umfasst 288 Seiten und über 300 Illustrationen (Buchbeschreibung). Es ist bei den Lesern sehr gut angekommen (zu den erhaltenen Kommentaren). Es ist leicht leserlich, bringt den Segelflug auch einem breiteren Publikum näher und eignet sich auch als Geschenk für Nichtaviatiker. Wir haben noch Bücher in beiden Sprachversionen, deutsch und französisch, an Lager. Preis CHF 50.- + CHF 12.- Versandkosten. Bestellungen am besten beim Autor: kuengmr@web.de.

Gefährliche Begegnungen

Leider kommt es im Luftraum Echo immer wieder zu legalen, aber gefährlichen Annäherungen zwischen Motorflugzeugen, die nach IFR1 operieren, und VFR-Flügen.

Im Luftraum Echo gilt bekanntlich das Prinzip „See and Avoid“. Bei VMC2 gelten die Ausweichregeln und das generelle Vortrittsrecht auch für IFR-Flüge.

Die meisten Motorflugzeuge sind mit Transponder ausgerüstet und so für die Flugsicherung sowie mit TCAS3 ausgerüstete Flugzeuge sichtbar. Ein IFR-Pilot kann so rechtzeitig vor einer gefährlichen Annäherung gewarnt werden. Kritisch kann es bei Begegnungen mit Segelflugzeugen werden, da sie entweder nicht mit Transponder ausgerüstet sind oder das Gerät nicht eingeschaltet ist.

In erster Linie sind also die IFR-Piloten gefordert, ihre Luftraumüberwachung zu intensivieren. Aber auch wir Segelflieger können einen Beitrag leisten, ihnen die Aufgabe zu erleichtern. Nebst einer gewissenhaften Luftraumüberwachung sind folgende Punkte wichtig:

  • Im Luftraum Echo immer grosse Wolkenabstände einhalten
  • Nie auf Vortrittsrecht beharren
  • Segelflugzeuge, die bereits mit Transponder ausgerüstet sind: Transponder einschalten, Code 7000 rasten und ALT ON

Wo muss regelmässig mit zivilem IFR-Verkehr gerechnet werden?

  • Im Mittelland zwischen den TMAs Zürich und Bern sowie unterhalb TMA 8 Zürich und TMA T3 Basel.
  • Über dem Jura zwischen Tramelan und CTR les Eplatures.

Nun wünschen wir allen Segelfliegern eine erfolgreiche Saison 2014.

Download Gefährliche Begegnungen PDF


1 Instrument Flight Rules – Instrumentenflug Regeln
2 Visual Meteorological Conditions – Sichtflugbedingungen
3 Traffic Alert and Collision Avoidance System – Verkehrs Warn- und Ausweich System